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Kern Qualitäten – Das Spiel
Der Entwickler von «Kernqualitäten – Das Spiel» Daniel Ofman ist Coach und Berater. Er trainiert und coacht vor allem Menschen an der Schnittstelle von Organisations- und Persönlichkeitsentwicklung, hauptsächlich auf Management-Ebene. Ofman ist Begründer des Kernquadratenmodells und hat auf dieser Grundlage dieses Spiel entwickelt.
«Kern Qualitäten – Das Spiel» soll die Spieler:innen dazu animieren, sich mit ihren Qualitäten und Schwächen auseinanderzusetzen. Das Spiel verspricht, dass man sich selbst und andere auf kreative Art und Weise besser kennenlernt. Fünf verschiedene Varianten können gespielt werden. Das Spiel soll den Spielerinnen und Spielern ihre Qualitäten näherbringen, um sich zu einem kompletteren Menschen zu entwickeln, Beziehungen und Kompetenzen fruchtbarer und produktiver zu gestalten und sich selbst in der eigenen Unvollkommenheit zu akzeptieren.
Mit 128 Karten, die verschiedene Qualitäten und Schwächen beschreiben, können sogenannte Kernquadrate gelegt werden. Jeder Mensch hat eine Vielfalt von verschiedenen Qualitäten. Als Beispiel sei hier die Tatkraft genannt. Von dieser guten Qualität kann man aber auch zu viel haben, was sich dann in einer Schwäche oder einer Falle äussert, zum Beispiel indem die tatkräftige Person anfängt zu quengeln, wenn etwas aus ihrer Sicht nicht schnell genug weitergeht. Das positive Gegenteil dieser Schwäche ist nun die Herausforderung für diese Person, an der sie arbeiten kann. Im Beispiel wäre dies Geduld. Vielleicht bewundert die Beispielperson sogar Menschen mit viel Geduld, da sie eine Qualität besitzen, welche die Person nicht hat. Wenn jemand aber zu viel Geduld zeigt, was sich in Passivität äussern kann, führt dies bei der Beispielperson zu Verachtung – im Spiel «Allergie» genannt. Bei den ersten drei Spielvarianten geht es darum, solche Kernquadrate zu legen und zu sammeln. Variante vier wird gespielt, wenn man sich dafür interessiert, wieso man selbst von Qualitäten anderer Personen irritiert wird. Hierfür wird ein Doppelquadrat gelegt, um zu ergründen, wieso man gewissermassen «allergisch» auf gewisse Verhaltensweisen ist. Bei Variante fünf wird ebenfalls ein Doppelquadrat gelegt, diesmal mit dem Ziel herauszufinden, wieso man andere für gewisse Qualitäten bewundert.
Daniel Ofman hat mit «Kern Qualitäten – Das Spiel: Eine einzigartige und inspirierende Art und Weise, sich selbst und andere besser kennen zu lernen» ein Spiel geschaffen, bei dem die Spieler:innen dazu gebracht werden, sich mit ihren Qualitäten und daraus entstehenden Schwächen, Herausforderungen und Abneigungen auseinanderzusetzen. Auf spielerische Weise lernt man sich selbst besser kennen und baut Verständnis für Verhaltensweisen anderer auf.
Kern Qualitäten - das Spiel (2005), albertheemeijer.nl, CHF 32.00
